Qualität aus der Region

Wir bringen Qualität auf den Tisch. Die Zusammenarbeit mit regionalen Bauern und namhaften Lieferanten unterstreicht diesen Anspruch.

C.F. Rolle GmbH Mühle

Die Kraft des Wassers wird seit der Besiedlung des Erzgebirges genutzt. So auch von den Rolle-Müllern. Aufmerksamkeit und Respekt prägen die Beziehung der Müller zur Natur bis heute. Dank der Inbetriebnahme eines Kleinwasserkraftwerkes wird die Mühle komplett mit sauberem Strom aus regenerativer Energie betrieben. Solch eine Turbinenanlage wandelt die potentielle Energie des Wassers in elektrische um, dabei bleibt das Wasser unverändert. Die im Mühlengelände brütende Wasseramsel, fischende Reiher und zufriedene Angler sprechen für die Umweltverträglichkeit dieser Technologie. Die CO2-Bilanz ist vorbildlich, wir vermeiden die Emission von 2000 t Kohlendioxid im Jahr.

Zusätzlich nutzt eine Solaranlage auf dem Sozial- und Sanitärgebäude die Sonnenenergie. In Zeiten knapper Ressourcen kann die Mühle stolz auf ihr Energiemanagement sein, das auf regenerative Quellen zugreift.

Im Jahr 2011 konnte die Mühle mit der Errichtung einer Fischaufstiegsanlage an der Wasserkraftanlage einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Umweltschutz verzeichnen. Die Fischtreppe ermöglicht es, den Flussbewohnern das bestehende Querbauwerk (Wehr), zu überwinden und somit zu ihren Laichplätzen zu gelangen. Die Aufstiegsanlage ist damit ein entscheidender Beitrag zur Erhaltung der Fauna unserer heimischen Gewässer und zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit der sächsischen Fließgewässer.

Aus tiefster Überzeugung handelt die „Rolle Mühle“ nachhaltig für Mensch und Umwelt.

Gut Rosenkrantz

Die Geschichte vom Gut Rosenkrantz begann schon vor Jahrhunderten, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Also geht es hier nur um die Geschichte während des derzeitigen Baron´s. Im Jahre 1977 übernahm der Landschaftsmeister Ernst-Friedemann von Münchhausen den Betrieb, und stellte, aus Überzeugung, 1989 von der Milchkuhhaltung auf den Biologischen Anbau verschiedenster Getreide- und Gemüsesorten um.

Das Thema Vermarktung ist Gut Rosenkrantz nach der Umstellung von Anfang an wichtig gewesen. Zusammen mit dem auf Gemüseanbau spezialisierten Nachbarhof, sollte es zunächst in Richtung Hofladen gehen, doch bald stellte sich heraus, dass für die produzierten Mengen an Bio-Getreide des Gutes Rosenkrantz andere Vermarktungswege gefunden werden müssen. Der erste Schritt dabei war, dass zusammen mit mehreren Bio-Landwirten eine Erzeugergemeinschaft ins Leben gerufen wurde. Im zweiten Schritt gründeten dann Ernst-Friedemann von Münchhausen, sein Schwager Peter Diederichsen und Achim Schwarz, die Handelsgesellschaft für Naturprodukte. Das war im Februar 1992.

Die Handelsgesellschaft erwarb zunächst die leerstehenden Gebäude der Getreide AG, der jetzigen Schinkeler Möhl. „Dort hatten wir Lagermöglichkeiten und konnten Anlagen zur Getreidetrocknung und zur Getreidereinigung aufbauen und waren damit nicht mehr von anderen abhängig“, erklärt von Münchhausen. Über die Handelsgesellschaft wurde der Kontakt zu ökologisch wirtschaftenden Bäckereien gefunden, die dann mit Getreide beliefert wurden. Schnell vergrößerte sich die Produktpalette und der geographische Wirkungskreis.

Aus Platz, aber vor allem aus logistischen Gründen, zog die Handelsgesellschaft 2001 mit Sack und Pack von Schinkel nach Neumünster. Betriebsstandort ist seitdem die in den 1980er Jahren errichtete Mühle Tode. Auf dem neuen Gelände befindet sich eine Feinmühle, die 2007 in Betrieb genommen werden konnten. „Damit wurden wir dann auch zu Müllern.“ Hier können bis zu 6.000 Tonnen Bio-Getreide gelagert werden und dank der im Sommer 2006 neu gebauten Lagerhalle wurde Platz für in etwa 1.000 zusätzliche Palettenstellplätze geschaffen.

Inzwischen beschäftigt die Handelsgesellschaft gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Gut Rosenkrantz Bio-Futter GmbH rund 90 Mitarbeiter. Das Geschäftskonzept der Handelsgesellschaft beinhaltet das gelieferte Bio-Saatgut, den Getreidehandel und auch die Vermahlung und den Handel mit ökologischen Rohstoffen für Bäckerei und Industrie- sowie Unverpacktkunden, bei denen wir je nach Produkt und Kundenwunsch in Bio/Bioland/Naturland und Demeter Qualität liefern können.

Seine Leidenschaft für ökologische Landwirtschaft hat Ernst-Friedemann von Münchhausen an seine Kinder weitergegeben. Nachdem seine Tochter Louisa von Münchhausen ihr duales Studium und ein anschlie-ßendes Masterstudium der Agrarökonomie beendet hatte, arbeite sie für einen amerikanischen Handels-konzern. Vor fünf Jahren ist sie in das Unternehmen eingestiegen, wo Sie zur Zeit, die Saatgut- und Getreideabteilung leitet.

Auch die Zukunft der Produktion auf dem Gut ist gesichert. Sohn Tilman von Münchhausen hat nach Abschluss seiner Landwirtsausbildung und dem Studium der Agrarwissenschaft den Betrieb übernommen.

Die dritte im Bunde, Tochter Johanna, führt einen weiteren landwirtschaftlichen Betrieb in Sachsen-Anhalt und ist ebenfalls im Unternehmen in der Saatgutberatung und dem Getreideeinkauf tätig.

Die älteste Tochter Christiane ist promovierte Tierärztin.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir bereits mit Gut Rosenkratz, Hand in Hand und konnten gemeinsam wachsen.

Sonnentor®

Alles begann damit, dass Johannes Gutmann Waldviertler war und es auch bleiben wollte. Der gängige Weg in den 80er Jahren – weg vom Land in Richtung Stadt – war so gar nicht seins. Im Gegenteil, Hannes wollte im Waldviertel arbeiten und leben.

Den Gutmannschen Hof zu übernehmen stand für ihn aber nicht zur Debatte. Neue Wege wollte er einschlagen, die nicht nur ihm, sondern auch der Region zugutekommen würden. Vor allem den Bauern, die ums wirtschaftliche Überleben kämpften. Viele stellten ihre Betriebe auf Monokultur um, weil man es damals so machte. Gutmann fand, das müsste auch anders gehen. Vor allem um die herrlichen Kräuter, die auf den Feldern wuchsen, die ausgerupft und weggeworfen wurden, tat es ihm leid.

Johannes war schon leidenschaftlicher Bio-Verfechter, als es das Wort „Bio“ noch gar nicht gab. In den 80er-Jahren machte man sich allgemein um die Nahrung nicht so viele Gedanken – wo’s herkommt, was drin ist oder die Anbauweise. Gutmann hatte jedoch so ein Gespür, dass der biologische der beste Weg für die Gesundheit, die Umwelt und unsere Zukunft ist. Und so hatte er eine zündende Idee.

Eine Idee, die weder mit offenen Armen noch Begeisterung aufgenommen wurde. Regionale Bio-Produkte zusammen unter einem Dach der lachenden Sonne – einem alten Waldviertler Symbol – vertreiben? Seine „Schnapsidee“ wurde 1988 belächelt. Also zog der 23-jährige als Einmann-Unternehmen mit seinen Kräutern von Bauernmarkt zu Bauernmarkt, und wurde bald zum „bunten Hund“. Neben den erstklassigen Bio-Produkten halfen ihm seine Markenzeichen, eine jahrzehntealte Lederhose und eine runde rote Brille, beim Durchbruch.

Bald kannten ihn alle in der Region als den Spinner mit der Lederhose und die Mundpropaganda machte sein kleines Unternehmen bekannt und zunehmend interessant.

Schön langsam konnte er einige Bauern für sein Kräuterunternehmen gewinnen. Oma Zach, Familie Bauer und Kurt Kainz waren die ersten, die sich von unserem Johannes mitreißen ließen. Mittlerweile gehören rund 300 Bauern zur SONNENTOR Familie.

Wer hätte sich das im Jahre 1988 gedacht, dass aus der belächelten Ein-Mann-Firma ein Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern werden würde? Schon lange haben sie nicht nur Bio-Kräuter und -Gewürze sondern auch andere Köstlichkeiten im Angebot: Tee, Kaffee, Kakao und feine Naschereien.

SONNENTOR ist zwar im Waldviertel daheim, aber auch überregional unterwegs. Und natürlich wächst nicht alles in der Heimat. In Rumänien, Albanien, Nicaragua, Tansania, China, Neuseeland, Spanien und im Kosovo arbeiten Bauern mit ihren Familien im regelmäßigen persönlichen Austausch mit Sonnentor.

Gutmann ist kein Chef wie viele, und SONNENTOR auch keine Firma wie jede andere, bei der es um Profit und Gewinnmaximierung geht. Bei der die Mitarbeiter nur Rädchen sind, die zu funktionieren haben. Kann gut sein, dass es an den „Waldviertler Sturschädeln“ liegt, aber die von Sonnentor sehen vieles ein bisschen anders. Zum Beispiel, was Mensch und Natur und das gemeinsame Miteinander angeht.